An der Hauptversammlung des Tierschutzes Frutigland blickte Präsidentin Susanne Grossenbacher auf ein bewegtes Vereinsjahr zurück: Zahlreiche Tiere wurden unterstützt und zwei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt.
SARAH WNUK
Am 8. Mai trafen sich die Mitglieder des Tierschutzes Frutigland zur jährlichen Hauptversammlung in der Chemihütte in Aeschiried. Im vergangenen Jahr konnte der Verein sehr vielen Katzen helfen. In Zusammenarbeit mit der Tierarztpraxis Lindematte in Frutigen wurden insgesamt 115 Katzen kastriert, darunter 51 Bauernhofkätzinnen, 56 Bauernhofkater sowie acht verwilderte oder herrenlose Katzen.
Die Unterstützung beschränkt sich nicht nur auf finanzielle Hilfe. Der Verein begleitet Tierhalterinnen und Tierhalter auch persönlich. So half Vorstandsmitglied Daniel Frank während drei Wochen täglich einer älteren Katzenbesitzerin in Reichenbach aus. Sie war nicht mehr in der Lage, das Katzenklo ihres Vierbeiners selbst zu reinigen, also übernahm er diese Aufgabe für sie. Oft blieb es nicht nur bei der praktischen Hilfe: Regelmässig setzte er sich danach noch rund eine Stunde zu ihr, um mit ihr zu plaudern.
Ein Hase, vier Kinder und ein Happy End
Nicht nur Katzen profitierten von der Leistung des Vereins, denn auch die Geschichte eines Kaninchens bewegte die Vereinsaktiven:



