Welcher ist der häufigste Brutvogel der Schweiz? Bei dieser Frage denken die meisten wohl an bekannte Arten wie Haussperling, Amsel oder Strassentaube. Dabei ist die richtige Antwort eine Überraschung: Es ist die Mönchsgrasmücke, wie die Schweizerische Vogelwarte mitteilt.
Rund eine Million Paare umfasst der Brutbestand der Mönchsgrasmücke in der Schweiz. Damit löst sie den Buchfinken als unseren häufigsten Brutvogel ab. Haussperling und Amsel sind immerhin in den Top Ten, die Strassentaube dagegen schafft es nicht einmal in die Top 50, gemessen am Brutbestand.

Bilder: ZVG / Marcel Burkhardt
Die Mönchsgrasmücke bewohnt Laubwälder, häufig kommt sie auch in begrünten Quartieren und Parks vor. Dort ist ihr fröhlich schwätzender und flötender Gesang sehr oft zu hören; den Sänger selbst sieht man aber nur selten. Die Mönchsgrasmücke bleibt nämlich meist im Strauch oder Baum verborgen. Daher kommt auch ihr deutscher Name:



