Der Verein Kanderkultur wird auf Ende Jahr die Badi Lounge in Frutigen verlassen – und lässt es deshalb noch mal krachen. Künftig sollen die ruhigeren Anlässe im Tellenfeld durchgeführt werden. Was ist der Hintergrund?
Der Verein Kanderkultur stellt sich neu auf. Seit Anfang Jahr ist ein neuer Vorstand an der Arbeit, und Ende 2026 wird auch die Badi Lounge Geschichte sein. Mit dem wahrscheinlichen Besitzerwechsel des Hallenbades zeichnete sich dies ab. Einerseits ist dies für Reto Grossen, den Initianten und heutigen Geschäftsführer des Vereins, schade, andererseits sieht er vor allem die Vorteile des wahrscheinlichen neuen Standortes. «Fitness- und Gesundheitsangebote, das Hallenbad und ruhige Kultur sind auf Dauer nebeneinander nicht ideal, zu unterschiedlich sind die Bedürfnisse», sagt Grossen.
Zudem wolle man den Ideen des Frutigresorts nach einer allfälligen Übernahme des Hallenbades durch die Brügger HTB nicht im Weg stehen – man habe aber ein gutes Verhältnis miteinander und anerkenne und wertschätze die Bestrebungen zur Weiterentwicklung voll, betont er. «Beide für die Region wichtigen Player – das Frutigresort und Kanderkultur – können sich getrennt besser weiterentwickeln», ergänzt Wandfluh. Langfristig hätte Kanderkultur in der Badi Lounge also keine Zukunft.
Umzug ins Tellenfeld
Wie also geht es weiter? Am neuen Standort – in der kurzzeitigen Filiale des Licht- und Wasserwerks Adelboden im Tellenfeld in Frutigen – habe man ideale Bedingungen gefunden. Und mit der Besitzerin und Vermieterin Pascale Ruchti eine Gleichgesinnte.



