StartNewsJustizGrünes Licht für Teilausbau des Lötschberg-Basistunnels

Grünes Licht für Teilausbau des Lötschberg-Basistunnels

Der Teilausbau des Lötschberg-Basistunnels kann wie geplant stattfinden. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde abgewiesen. Die Blausee AG hatte eine Verschmutzung des Grundwassers durch den geplanten Installationsplatz in Mitholz befürchtet. Die BLS zeigt sich zufrieden, die Blausee AG will die Entwicklung des Projekts weiterhin aufmerksam begleiten.

Der Lötschberg-Basistunnel führt von Frutigen nach Raron. Er ist (noch) nicht auf seiner vollen Länge zweispurig befahrbar: Während die Oströhre komplett ausgebrochen, mit Bahntechnik versehen und in Betrieb ist, wurde die Weströhre zwischen der Diensthaltestelle Mitholz und der Spaltungsweiche Ferden Nord zwar auf einer Länge von 14 Kilometern erstellt, aber aus finanziellen Gründen im Rohbau belassen.

Nach einer Vernehmlassung reichte die BLS Netz AG im August 2020 beim Bundesamt für Verkehr ein Gesuch für ein neues Projekt ein: Dieses umfasst den Ausbau und die Ausrüstung der Weströhre zwischen Mitholz und Ferden. Dadurch soll der integrale Halbstundentakt zwischen Bern und Brig ermöglicht und der Güterverkehr vom alten Scheiteltunnel schwergewichtig hinunter auf die Basisstrecke verlagert werden.

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Peter Schibli
Peter Schibli
Peter Schibli (geb. 1956) wuchs in Bern auf, studierte an der Universität Rechtwissenschaften und begann bereits während des Studiums als Gerichtsreporter zu arbeiten. 1984 promovierte er mit einer Dissertation über das Schweizerische Bundesgericht. Nach Redaktionsstellen bei «Der Bund» und beim «Badener Tagblatt» wechselte er 1986 zur Basler Zeitung, der er 21 Jahre lang treu blieb: Inlandredaktion, Deutschland-Korrespondent, USA-Korrespondent, Online-Redaktion, Mitglied der Chefredaktion waren seine Stationen. Kurz bevor die BaZ unter Christoph Blochers Einfluss geriet, wechselte Schibli zur SRG, wo er die letzten elf Jahre als Direktor swissinfo.ch und als Nationaler Koordinator Multimedia tätig war. 2018 ging er vorzeitig in Pension. Seither arbeitet Schibli als freier Journalist (u.a. als Gerichtsreporter für den Frutigländer). In der Freizeit spielt er Theater sowie Fagott und geniesst den Unruhestand.

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