Das neue Bezahlsystem Verd wurde Ende Mai den Mitgliedern des Gewerbevereins Adelboden vorgestellt. Das Konzept verspricht tiefe Transaktionskosten für das Gewerbe und eine finanzielle Beteiligung der Wohngemeinden.
Am 27. Mai hatte der Gewerbeverein Adelboden seine Mitglieder zu einer Präsentation des neuen Bezahlsystems Verd eingeladen. Und gut zwei Dutzend Interessierte waren erschienen. Im Kern der Dienstleistungen der Genossenschaft Verd steht eine Prepaid-Kreditkarte, die überall dort eingesetzt werden kann, wo bargeldloses Bezahlen möglich ist.
Die nachprüfbar einmalige Marktstellung von Verd basiert im Kern auf der sehr niedrigen Umsatzprovision, die am POS («Point of Sale»), also an den Bezahlstellen in den Geschäften, berechnet wird. Daraus resultiert eine spürbare Reduktion der Belastung für das Gewerbe: Die Transaktionskosten liegen bei sehr tiefen 0,6 Prozent der Einkaufssumme. Zudem fallen keine Monats- oder Jahresgebühren an. Und es gibt keine zusätzlichen Infrastrukturkosten, denn die bereits installierten POS-Geräte können weiter wie gewohnt verwendet werden.



