StartNewsAllgemeinEin eigener Sache: warum der «Frutigländer» auch nach Spiez blickt

Ein eigener Sache: warum der «Frutigländer» auch nach Spiez blickt

Liebe Leserinnen und Leser

Der «Frutigländer» ist im Kander- und Engstligental verwurzelt. Das war so, das ist so, und das bleibt so. Unsere Zeitung lebt von den Geschichten aus den Gemeinden Frutigen, Adelboden, Kandersteg, Kandergrund, Reichenbach, Aeschi und Krattigen. Sie lebt von den Menschen, die hier wohnen, arbeiten, sich engagieren und unsere Region prägen.

Gleichzeitig wissen wir alle: Das Leben macht nicht an Tal- oder Gemeindegrenzen Halt. Viele Wege führen aus dem Kandertal hinaus, und sehr oft führen sie nach Spiez: zum Einkaufen, zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt, zum Sport, an kulturelle Veranstaltungen oder einfach an den See. Zwischen dem Frutigland, dem Niedersimmental und Spiez bestehen zahlreiche persönliche, wirtschaftliche, kirchliche, gesellschaftliche und politische Verbindungen.

Darum möchten wir den Blick des «Frutigländer» künftig bewusst weiten. Spiez gehört zum Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental. Vor allem gehört Spiez aber auch für viele Menschen in unserer Region zum Alltag. Diese Nähe möchten wir künftig auch journalistisch stärker abbilden.
Das bedeutet nicht, dass wir unsere Herkunft aus den Augen verlieren. Im Gegenteil: Wer lokal verwurzelt ist, darf auch erkennen, wo die Region miteinander verbunden ist. Wir werden künftig auch dort genauer hinschauen, wo Themen über Gemeindegrenzen hinaus Bedeutung haben.

Spiez bietet dafür viele Geschichten: ein aktives Vereinsleben, Kultur, Gewerbe, Tourismus, Schulen, Kirchen, politische Entwicklungen und Menschen, die etwas bewegen. Vieles davon ist auch für unsere Leserinnen und Leser im Kander- und Engstligental interessant. Und umgekehrt möchten wir auch in Spiez sichtbarer machen, wofür der «Frutigländer» steht: für Nähe, Verlässlichkeit und sorgfältigen Lokaljournalismus.

Als Verlagsleiter ist es mir wichtig, dass unsere Zeitung nicht stehen bleibt. Lokaljournalismus muss dort präsent sein, wo das Leben der Menschen stattfindet. Er muss zuhören, hinschauen, Zusammenhänge erkennen und Entwicklungen begleiten. Genau das wollen wir tun; mit Respekt vor unserer Herkunft und mit Offenheit für neue Verbindungen. Ich freue mich deshalb, wenn der «Frutigländer» künftig auch in Spiez stärker wahrgenommen wird; nicht als Zeitung, die sich von ihrem Kern entfernt, sondern als Medium, das die gewachsenen Beziehungen in unserer Region ernst nimmt.
Der «Frutigländer» bleibt Ihre Zeitung für das Frutigland. Und er wird zugleich eine Zeitung, die noch stärker zeigt, wie lebendig und verbunden unsere Region ist.

Guntmar Wolff
Verlagsleiter
RED
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Die Redaktion des Frutigländers berichtet über aktuelle Ereignisse, spannende Geschichten und wichtige Entwicklungen aus dem Frutigland und der Region. Mit einem engagierten Team lokaler Journalistinnen und Journalisten sorgt die Redaktion dafür, dass die Leserinnen und Leser stets gut informiert sind - unabhängig, nah und verlässlich.

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