Untersuchungen zeigen, dass rund um das ehemalige Munitionslager hohe Schadstoffbelastungen vorliegen. Dies muss beim Umgang mit dem Aushub und den Fundstücken berücksichtigt werden. Als Folge der Anpassung am Projekt wird der Endtermin von 2045 auf 2047 verschoben.
Die Untersuchungen seit 2022 bestätigen die Hypothese, dass in den Auswurfbereichen des Explosionsereignisses von 1947 teilweise stark schadstoffbelastete Böden und Trümmer vorliegen. Besonders belastet sind die Flächen rund um den ehemaligen Bahnstollen sowie der Schuttkegel vor der Fluh, wo rund 350 000 Kubikmeter stark bis sehr stark belastetes Aushubmaterial vermutet werden. Diese Menge entspricht grob geschätzt gegen 60 Prozent des Schuttkegels und würde «dreimal das Parlamentsgebäude in Bern füllen», wie Projektleiter Adrian Götschi bildhaft erklärt.



