Es war schon vor der Abstimmung klar, dass sich an der Atomenergie die Geister in der Schweizer Politik scheiden würden. Nun steht das Ergebnis fest: Vorerst gibt es noch keines. Wir zeichnen ein kontroverses und vermutlich nur vorläufiges Patt nach. Ein «Bundeshaus-Telegramm» aus der zweiten Sessionswoche.
Zu Beginn der Mammut-Debatte zum Thema AKW in der zweiten Sessionswoche, die am 8. Juni begann, hatten sich 99 Redner auf der Liste eintragen lassen. Es war klar, dass vor allem bereits bestehende Positionen aufeinanderprallen würden. Das machte der erste Teil der Debatte im Nationalrat zur Initiative «Jederzeit Strom für alle (Blackout stoppen)» sowie zum Gegenvorschlag dazu erneut deutlich. Der Gegenentwurf würde eine Aufhebung des Neubauverbotes für AKW auf Gesetzesebene bringen.



