Er zählt zu den grossen Gewinnern des gestrigen Abstimmungstages: GLP-Nationalrat Jürg Grossen vom Komitee «Nein zur Chaos Initiative». Am Tag danach herrscht bei ihm nicht nur Erleichterung darüber, dass die SVP-Initiative deutlicher abgelehnt wurde als erwartet, sondern auch grosse Sorge über die Art und Weise des politischen Diskurses in der Schweiz. Im Abstimmungskampf habe er persönliche Angriffe unter der Gürtellinie erlebt wie kaum zuvor.
Die Abstimmung wurde emotional geführt, emotional sind auch die Worte von Jürg Grossen, wenn es um eines der Kernthemen dieser Abstimmung geht, um die Frage: «Welche Schweiz wollen wir?»
Jürg Grossen: «Ich will eine offene, vernetzte und innovative Schweiz. Ich bin sehr gerne in Frutigen, fühle mich als Berner Oberländer, als Kandertaler.



