StartNewsKulturOtto Nebels «farbige Gedichte» auf Schloss Spiez

Otto Nebels «farbige Gedichte» auf Schloss Spiez

Eine neue Sonderausstellung im Schloss Spiez zeigt unter dem Titel «Otto Nebel – Farbe, Sprache, Form» Kunstwerke eines bedeutenden, aber noch immer wenig bekannten Künstlers der klassischen Moderne. Verblüffend ist Nebels geistige Nähe zu Paul Klee und Wassily Kandinsky. Die Ausstellung dauert noch bis am 18. Oktober 2026.

Angenehm kühl ist es in den Innenräumen im Schloss Spiez. Und es gibt noch einen zweiten, wichtigeren Grund, die neue Sonderausstellung zu besuchen: Gezeigt werden Werke des deutschen Emigranten Otto Nebel (geboren am 25. Dezember 1892 in Berlin, verstorben am 12. September 1973 in Bern), der gemäss Pressetext «eine der eigenwilligsten Künstlerpersönlichkeiten der Moderne» war: Maler, Schauspieler und Dichter in einer Person.

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Peter Schibli
Peter Schibli
Peter Schibli (geb. 1956) wuchs in Bern auf, studierte an der Universität Rechtwissenschaften und begann bereits während des Studiums als Gerichtsreporter zu arbeiten. 1984 promovierte er mit einer Dissertation über das Schweizerische Bundesgericht. Nach Redaktionsstellen bei «Der Bund» und beim «Badener Tagblatt» wechselte er 1986 zur Basler Zeitung, der er 21 Jahre lang treu blieb: Inlandredaktion, Deutschland-Korrespondent, USA-Korrespondent, Online-Redaktion, Mitglied der Chefredaktion waren seine Stationen. Kurz bevor die BaZ unter Christoph Blochers Einfluss geriet, wechselte Schibli zur SRG, wo er die letzten elf Jahre als Direktor swissinfo.ch und als Nationaler Koordinator Multimedia tätig war. 2018 ging er vorzeitig in Pension. Seither arbeitet Schibli als freier Journalist (u.a. als Gerichtsreporter für den Frutigländer). In der Freizeit spielt er Theater sowie Fagott und geniesst den Unruhestand.

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