StartNewsGesellschaftVorsorge für Frauen: Warum Warten keine Option ist

Vorsorge für Frauen: Warum Warten keine Option ist

Die Altersvorsorge in der Schweiz basiert auf dem Modell der durchgehenden Erwerbstätigkeit. Wer dieses Muster durchbricht – oft Frauen –, riskiert im Alter oder bei Schicksalsschlägen die finanzielle Unabhängigkeit. Ein Überblick über die Risiken und ein konkreter Fahrplan zur Absicherung.

von Miriam Schwarz

Das Schweizer Vorsorgesystem mit seinen drei Säulen ist weltweit anerkannt, doch es hat eine strukturelle Schwachstelle: Es wurde historisch für das Modell des männlichen Hauptverdieners konzipiert, der zeitlebens voll arbeitet. Lebensrealitäten, die davon abweichen – sei es durch Teilzeitarbeit, Unterbrüche für die Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen – führen fast automatisch zu Vorsorgelücken. Da Frauen diese Unterbrüche statistisch gesehen deutlich häufiger tätigen als Männer, resultiert dies im Alter in einer systematisch tieferen Rente.

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