StartNewsAllgemeinDurch die Linse der Zeit

Durch die Linse der Zeit

Kamera Obscura – eine Kamera nur für Geduldige

Auf den ersten Blick wirkt sie eher wie eine Bastelarbeit als wie eine Kamera. Die Urmutter aller Kameras besteht im Grunde nur aus einem lichtdichten Kasten mit einem winzigen Loch. Was simpel klingt, verlangt viel Zeit: Zwischen der Aufnahme und dem fertigen Bild liegen etliche Arbeitsschritte und mehrere Stunden im Fotolabor. Für den Versuch fotografierte und entwickelte ich mit der Kamera Obscura und stellte schnell fest, dass Geduld dabei mindestens genauso wichtig ist wie das Motiv.

Die Idee der Kamera Obscura ist erstaunlich alt. Bereits in der Antike beobachteten Gelehrte, dass Licht durch eine kleine Öffnung ein Bild der Aussenwelt auf eine gegenüberliegende Fläche projizieren kann. Der arabische Wissenschaftler Ibn al-Haytham brachte dieses Phänomen bereits im 11. Jahrhundert wissenschaftlich aufs Papier.

Dieser Inhalt ist exklusiv für Abonnenten des Frutigländer zugänglich. Bitte wählen Sie ein Abonnement, um den vollständigen Artikel zu lesen, oder melden Sie sich an, um den vollständigen Artikel zu lesen.
Sarah Wnuk
Sarah Wnuk
Bei einem Schnuppertag beim Frutigländer im Jahr 2021, damals noch in der achten Klasse, entfachte sich in Sarah Wnuk das Interesse am journalistischen Schreiben. Seitdem schrieb sie regelmässiger und wurde 2022 zur freien Redakteurin, ein Jahr später schliesslich auch zur Kolumnistin. Mit dem Frutigländer als Sprungbrett in den Journalismus möchte sie auch nach dem Gymnasium der Medienwelt treu bleiben. Möglicherweise sieht man sie in ein paar Jahren als Redaktorin beim Frutigländer, als Auslandskorrespondentin oder auch als medienorientierte Psychologin.

Zuletzt erschienen

Ähnliche Artikel

Mehr von diesem Autor