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Durch die Linse der Zeit

Die analoge Spiegelreflexkamera wirkt auf den ersten Blick vertraut: Sie hat ein Objektiv, einen Sucher und einen Auslöser. Trotzdem funktioniert sie ganz anders als moderne Kameras. Das Bild wird nicht digital gespeichert, sondern auf einem lichtempfindlichen Film festgehalten, der später im Fotolabor entwickelt wird. Für meinen Selbstversuch fotografierte ich mit einer Minolta X-700 in unserem wunderschönen Kandertal und merkte schnell, dass jedes Bild bewusst gewählt werden muss.

Die Geschichte der analogen Spiegelreflexkamera begann im 20. Jahrhundert. Bis dahin hatte die Fotografie bereits einen langen Weg zurückgelegt. Am Anfang stand die Kamera Obscura, die ein Bild der Aussenwelt in einen dunklen Raum projizieren konnte. Erst mit den ersten fotografischen Verfahren auf lichtempfindlichem Material wurde es möglich, dieses Bild dauerhaft festzuhalten. Mit der Spiegelreflexkamera konnte man später auf Film fotografieren und viel präziser arbeiten.

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Sarah Wnuk
Sarah Wnuk
Bei einem Schnuppertag beim Frutigländer im Jahr 2021, damals noch in der achten Klasse, entfachte sich in Sarah Wnuk das Interesse am journalistischen Schreiben. Seitdem schrieb sie regelmässiger und wurde 2022 zur freien Redakteurin, ein Jahr später schliesslich auch zur Kolumnistin. Mit dem Frutigländer als Sprungbrett in den Journalismus möchte sie auch nach dem Gymnasium der Medienwelt treu bleiben. Möglicherweise sieht man sie in ein paar Jahren als Redaktorin beim Frutigländer, als Auslandskorrespondentin oder auch als medienorientierte Psychologin.

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