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Unterstützung für «talhebammen»

Mit der Schliessung der Geburtenabteilung im Spital Frutigen ist im Kander- und Engstligtal eine erhebliche Lücke in der regionalen geburtshilflichen Versorgung entstanden. In mehreren Fällen kam es zu ungeplanten Hausgeburten oder Geburten im Auto. Die Angst der werdenden Eltern, dass es auch in ihrem Fall nicht bis ins Spital reicht, ist riesig. In vielen Telefongesprächen und ausserordentlichen Kontrollen beruhigen wir die werdenden Mütter und Väter. Als erschwerende Faktoren kommen die unberechenbare Verkehrslage und die wetterbedingten unsicheren Strassenverhältnisse dazu. Eine geburtshilfliche Zwischenstation im Kander- und Engstligtal

fehlt zweifellos und eine Lösung ist dringend notwendig. Um die wohnortnahe Betreuung von Schwangeren und Familien weiterhin sicherzustellen, wurde der Gönnerverein Geburtshilfe Kander- und Engstligtal gegründet. Ziel des Vereins ist der Aufbau und die nachhaltige Sicherung eines vielseitigen geburtshilflichen Angebotes in der Region. Aktuell ist dies die Unterstützung des Projekts der «talhebammen».

In Reichenbach konnten geeignete Räumlichkeiten gefunden werden, die zu einer modernen Hebammenpraxis mit Geburtsmöglichkeit umgebaut wurden. Die Praxis wird von fünf erfahrenen Hebammen, den «talhebammen», geführt. Diese waren zuvor in der Geburtenabteilung des Spitals Frutigen tätig. Sie gewährleisten eine fachlich kompetente Betreuung während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur geburtshilflichen Grundversorgung in der Region. Die Hebammen werden zu zweit rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr auf Pikett

sein und die jungen Familien in der Praxis in Reichenbach betreuen und beraten.

Das Projekt «talhebammen» wird von der Gemeinde für die Jahre 2028 und 2029 mit 1,50 Franken pro Einwohner unterstützt.

Vorprojekt für Sanierung Innere Dorfstrasse

Im Zuge einer Strassensanierung sind sämtliche Werkleitungen auf Sanierungsbedarf zu prüfen. Koordination und gleichzeitige Ausführung der Arbeiten sind aus wirtschaftlichen, Kosten- und organisatorischen Gründen vorzusehen, um Kosten zu reduzieren und wiederholte Baustellen zu vermeiden. Ziel ist die koordinierte Sanierung der gesamten Inneren Dorfstrasse und der betroffenen Werkleitungen, um Synergien zu nutzen und Mehrfachaufbrüche zu vermeiden.

Das Ressort Tiefbau und Infrastruktur hat daher gemeinsam mit dem LWK und der Rieder Bauingenieur AG die erforderlichen Arbeiten eruiert und zusam-

mengestellt. Um die Sanierung vom Hüttetürli bis Sagistutz zu planen, beantragt das zuständige Ressort einen Verpflichtungskredit für das Vorprojekt von 45 000 Franken inklusive Reserven.

Im Vorprojekt vorgesehen:

• Planung durch Rieder Bauingenieur AG. So, dass die gesamten Kosten für die Sanierung Hüttetürli bis Sagistutz ersichtlich sind und an der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt werden kann. • Kanaluntersuchungen der Abwasserleitungen zur Zustandsaufnahme (Gemeindeleitungen). • Zustandsaufnahme der Strasse. • Bedarfsabklärungen/Möglichkeiten Sanierung Werkleitungen. • Koordination Werkeigentümer • Kreditgenehmigung an Gemeindeversammlung Herbst 2026/Juni 2027.

Wanderweg Under-/Oberbärgli

Der Wanderweg vom Underbärgli zum Oberbärgli, östlich des Oeschinensees,

wird primär durch die Alpschaft Inner-Oeschinen, in Absprache mit den Wanderwegmeistern der Gemeinde, unterhalten. In den letzten zwei Jahren wurden durch die Alpschaft grössere Unterhaltsarbeiten am Weg vorgenommen, welche einerseits durch Murgänge und Steinschlag sowie durch die gestiegenen Besucherzahlen begründet sind.

Der Weg musste durch die Alpschaft mit hohem Aufwand, unter Hilfe der Heiniger GmbH und Helikoptereinsätzen, wieder in Stand gestellt werden, damit dieser wieder ohne grössere Gefahr begangen werden kann. Grundsätzlich ist die Gemeinde für den Wegunterhalt verantwortlich, da es sich um einen Wanderweg auf dem Gemeindegebiet handelt, andererseits handelt es sich um den, für die Alpschaft wesentlichen, Zugang zum Oberbärgli. Die Gemeinde unterstützt die Alpschaft mit 1/3 der Kosten. Dies entspricht 8870 Franken.

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