AESCHI Der letzte Mittwochabend markierte den stimmungsvollen Abschluss einer besonderen Theaterreihe auf der Aeschiallmi: Mit der Dernière des Stücks «Quellestritt» endeten insgesamt dreizehn Aufführungen, die während der vergangenen Wochen zahlreiche Menschen aus nah und fern angezogen hatten. Insgesamt fanden rund 3500 Besucherinnen und Besucher den Weg auf die Aeschiallmi.
Neben Gästen aus der näheren Umgebung und dem Kanton Bern reisten auch Zuschauende aus dem Wallis, der Innerschweiz, aus Appenzell und dem Baselbiet an. Besonders gefreut hat das Orgenisationskomitee der Besuch des gesamten Gemeinderats von Blatten, der dem Projekt mit seiner Anwesenheit eine besondere Wertschätzung verlieh. Viele Helferinnen und Helfer trugen zum Gelingen des Theaterprojekts bei. Vom Regisseur über die Schauspielerinnen und Schauspieler bis hin zu Unterstützenden und dem OK-Team. Die Dernière zeigte eindrucksvoll, wie viel Engagement und Herzblut in «Quellestritt» steckt.
Für wohltätige Zwecke
Der 79-jährige Regisseur Christian Däpp blickte nach der letzten Aufführung sichtlich zufrieden zurück. Er betonte, mit so vielen Besuchern habe man nicht rechnen können und dankte seinem Ensemble, den Helfenden und dem Organisationskomitee. Der stehende Applaus am Ende sei für ihn ein «wunderschöner Abschluss» gewesen. Seine Ehefrau Vroni, die ihn seit Jahren begleitet, war bei jeder einzelnen Aufführung im Publikum. Eine stille, aber treue Unterstützung.
Die Einnahmen aus dem Theaterprojekt fliessen vollumfänglich in zwei wohltätige Zwecke: Einerseits in die alte Säge im Suld, die erhalten und wiederbelebt werden soll, andererseits in ein Wasserprojekt im durch die Natur zerstörten Blatten (VS), das die lokale Versorgung stärkt. Damit wirkt das kulturelle Engagement weit über den Theaterabend hinaus und verbindet die Aeschiallmi mit Projekten, die der Region nachhaltig zugutekommen.



