KANDERSTEG Vor zehn Jahren wurde die neue Sprungschanzenanlage in Kandersteg eröffnet. Was damals als mutiger Schritt in die Zukunft begann, ist heute ein lebendiger Ort des nordischen Sports, getragen von Menschen, die mit Leidenschaft, Beharrlichkeit und viel persönlichem Einsatz dafür sorgen, dass die Anlage lebt. Das Jubiläum bietet Anlass, zurückzublicken und jene Stimmen zu hören, die die Entwicklung der vergangenen Jahre geprägt haben.
Die Nordic Arena feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Ein Jubiläum, das zeigt, wie aus einem mutigen Zukunftsprojekt ein lebendiger Treffpunkt des nordischen Sports geworden ist. Menschen wie Adrian Küenzi haben die Anlage mit stetiger Weiterentwicklung geprägt: vom «Status Quo Plus» über die Einführung eines Betriebsleiters bis hin zu Angeboten für Nachwuchs und Profis, wie zum Beispiel Trainingslager. Höhepunkte wie die Junioren-WM 2018 oder die Eröffnung der Zwölf-Meter-Schanze für Kinder unterstreichen die Bedeutung der Arena für den Schweizer Skisprung. Verwaltungsratspräsidentin Andrea Zryd betont die tiefe Verankerung der Schanze in Kandersteg. Generationen haben am Aufbau mitgewirkt.
Mit Ruedi Ogi steht Küenzi ein Partner zur Seite, der sein bautechnisches Wissen gern einbringt – ein gemeinsames Hobby, das längst professionell geworden ist. Beim Blick in die Zukunft herrscht Einigkeit: Die Nordic Arena soll zu einem vollständigen nordischen Zentrum wachsen – mit Skispringen, Langlauf, Biathlon und nordischer Kombination. Die Mantelnutzung, ein neues Betriebsgebäude sowie die starke Nachwuchsförderung stehen im Fokus.
Aktiv für die Zukunft
Die Sportart selbst befindet sich im Wandel. Die nordische Kombination kämpft um ihre olympische Zukunft, doch Kandersteg will nicht reagieren, sondern agieren. Die Schanze soll ein Ort bleiben, an dem junge Talente Perspektiven finden und an dem die Region ihre sportliche Identität lebt.



