StartGemeindenMitholzNeuer Sprengbunker für die Munitionsentsorgung geplant

Neuer Sprengbunker für die Munitionsentsorgung geplant

Die Vorbereitungen für die Räumung des verschütteten Munitionslagers Mitholz gehen voran. Der aktuelle Sachstandsbericht zeigt, wie intensiv das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) an der Risikoreduktion arbeitet.

Hans Rudolf Schneider

Munition, die bewegt wird, bildet potenziell ein höheres Risiko als Geschosse, die in Ruhe gelassen werden. Da beim ehemaligen Munitionslager in Mitholz die teils noch explosiven Rückstände ausgegraben werden, sollen deren Wege bis zur Entsorgung möglichst kurz sein. Das VBS will nicht transportsichere Munition gleich vor Ort verarbeiten. Deshalb wird im Bereich Bruchmattli ein eigener Sprengbunker errichtet. Dieser dient dazu, nicht transportsichere Geschosse direkt zu vernichten. Der Bunker wird in Elementbauweise auf einer Betonplatte errichtet, wie es im aktuellen Sachstandsbericht erklärt wird. Der Betrieb soll voraussichtlich ab 2027 aufgenommen werden.

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