Vier Formationen und eine Alphorngruppe spielten in den Sennhütten und Bergrestaurants der Engstligenalp. Diese verschafften den vielen Gästen und Einheimischen einige freudvolle und sorgenfreie Augenblicke.
Yvonne Baldinini
Wie seit wohl einem Dutzend Jahren strahlte die Sonne, als Örgelerinnen, Klarinettisten und Bassgeiger den Gästen auf der Engstligenalp Stunden der Musse bescherten. Bei den Sennhütten der Familien Grossen und Stoller spielten die Örgelifründe Aegelsee beziehungsweise das Schwyzerörgeliquartett Arnigruess auf. Das Gleiche taten das Ländlertrio Ueltschi-Zaugg bei der Raclettehütte und die Kapelle Fiduz in der originalen Bündnerbesetzung beim Berghotel Engstligenalp. Hier wie dort gaben sich die Zuhörerinnen und Zuhörer den Klängen hin. Der eine schnabulierte dazu ein Plättli mit Käse und Trockenwurst aus Produktion der Alpschaften, die andere tauchte ihre Gabel in einen Teller mit Älplermagronen. Sie liessen dabei den Blick über die Hochebene und die Berggipfel schweifen und setzten sich von den Sorgen der Welt ab. Bei Stollers krähte zwischendurch Hahn Leon, bei den anderen Spielorten trug das Glockengeläut der Kühe das Seine zur Stimmung bei.



