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700 Pfadfinder erobern Kandersteg

700 Pfadfinder aus der englischen Grafschaft Surrey sind im Internationalen Pfadfinderzentrum Kandersteg (KISC) zu Gast. Der Besuch hat Tradition und erfordert einiges an Organisation. Ein Einblick in das Lagerleben.

Seit 2001 besuchen regelmässig Pfadfindergruppen aus Surrey das KISC, anfangs waren es rund 200 Teilnehmende. Wegen des grossen Vorbereitungsaufwands und der damit verbundenen Kosten findet die Reise nach Kandersteg alle drei Jahre statt. Nur die Corona-Pandemie zwang sie zu einer kleinen Abweichung vom regulären Ablauf.

Am Samstag, dem 22. August, trafen 700 Pfadfinder in insgesamt zwölf Bussen ein. Sie waren aus Südengland angereist und hatten den Ärmelkanal von Dover nach Dünkirchen überquert.

Ein Gefühl wie zu Hause

Einige Verantwortliche waren früher angereist, um vor Ort die letzten Vorbereitungen zu treffen. Zu ihnen gehört Sue, die das Gesamtprogramm koordiniert und sich um die grosse Freiluftküche kümmert. Sie war bereits 2001 Teil der ersten Delegation gewesen. «Ich fühle mich wie zu Hause, wann immer ich nach Kandersteg komme», sagt sie.

Neil ist für die Pressearbeit zuständig und versucht den Überblick darüber zu behalten, wo sich die einzelnen Gruppen gerade befinden – bei 700 Teilnehmenden eine anspruchsvolle Auftain campsite, need clear-cut organisation, large teams carry tremendous responsibility, particularly for the very young.

The activities are roughly divided into five gabe. Im Berufsleben arbeitet er in der Finanzabteilung einer Londoner Universität.

Organisation und Führung

Wo 700 Menschen aus drei Generationen auf engstem Raum in einem Bergcamp zusammenleben, braucht es eine klare Organisation. Grosse Teams übernehmen dabei Verantwortung, insbesondere für die jüngsten Teilnehmenden.

Die Gesamtleitung liegt bei Kelvin. Zum Leitungsteam gehört auch Jonathan, ein katholischer Pfarrer, der für den Sonntagsgottesdienst unter freiem Himmel und bei Bedarf für Einzelgespräche zuständig ist. «Ich bin schon mein ganzes Leben lang bei den Pfadfindern», sagt er. Bei kleineren psychologischen «Erdbeben» kann er den Teilnehmenden unabhängig von ihrem Hintergrund zur Seite stehen.

Verschiedene Outdoor-Aktivitäten

Das Programm lässt sich grob in fünf Bereiche einteilen: «Hochwanderung» (Bergwanderung), «Wanderung» (Spaziergang im weiten Aaretal), «Rafting» (eine geführte Raftingtour auf der Aare von Thun nach Bern), «Hochseilgarten» (ein Besuch im Hochseilgarten) sowie ein «Freier Tag für Aktivitäten», an dem die Gruppen selbst entscheiden, was sie unternehmen.

Dabei ist Flexibilität gefragt: je nach Wetter lässt sich nicht alles wie geplant durchführen. Hier kommt wiederum Sue ins Spiel: «Wir müssen vorbereitet sein, das ist schliesslich unser oberstes Motto: Allzeit bereit sein.»

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