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Wo aus Gewerbe Gemeinschaft wird

Geschäftliche Kontakte entstehen nicht nur am Sitzungstisch. Beim Familien-Grillfest des Frutig-Gwärbs pflegten rund 40 Erwachsene und Kinder ihr Netzwerk in ungezwungener Atmosphäre.

Das unbeständige Wetter führte am Donnerstag zu einer kurzfristigen Änderung: Statt wie geplant auf der Tellenburg fand das Familien-Grillfest des Frutig-Gwärbs auf dem Areal von Trachsel Getränke statt. Rund 35 Erwachsene und fünf Kinder kamen zusammen, um abseits des Geschäftsalltags gesellige Stunden miteinander zu verbringen.

Während das Essen auf dem Grill lag, entstanden Gespräche zwischen Menschen aus unterschiedlichen Branchen. Gerade darin lag der Wert des Treffens: Man begegnete sich nicht nur als Unternehmer, Handwerker oder Geschäftspartner, sondern als Teil derselben Dorfgemeinschaft.

«Neben den vielen anderen Events unseres Vereins geht es bei diesem Anlass rein ums gemütliche Beisammensein – ohne fixe Programmpunkte. Das Treffen bietet die Gelegenheit, ungezwungen den Kontakt und die Gemeinschaft zu pflegen», erklärte Frutig-Gwärb Präsident Andreas Trachsel. So wolle man nicht nur gemeinsame Interessen vertreten, sondern auch Verbindungen schaffen, die im Alltag Bestand hätten.

Dass die Mitglieder mit ihren Familien willkommen waren, verlieh dem Treffen eine gemütliche Atmosphäre. Während die Erwachsenen in Gespräche vertieft waren, lernten sich auch die Kleinsten kennen und spielten miteinander. So kamen unterschiedliche Generationen zusammen und lernten die Menschen hinter den Frutigländer Betrieben kennen.

Für Gewerbetreibende ist ein gutes Netzwerk mehr als eine Liste von Kontakten. Wer einander kennt und vertraut, kann Erfahrungen unkompliziert weitergeben, bei Fragen den kurzen Weg wählen oder passende Fachleute empfehlen. Beziehungen wachsen bei gemeinsamen Erlebnissen – manchmal ganz einfach bei einem Grillabend.

Das Familien-Grillfest machte den Zusammenhalt innerhalb des FrutigGwärbs auf angenehme Weise sichtbar. An diesem Abend mussten weder Geschäfte abgeschlossen noch Beschlüsse gefasst werden. Entscheidend waren die persönlichen Gespräche und das Gefühl, Teil eines lebendigen lokalen Netzwerks zu sein. Wer sich im FrutigGwärb engagiert, stärkt damit nicht nur den eigenen Betrieb, sondern auch eine Gemeinschaft, die das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben im Tal mitträgt.

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