Die Neutralitätsinitiative ist am Sonntag mit 70,2 % abgelehnt worden. In zwei Gemeinden des Frutiglandes fand sie jedoch eine Mehrheit: Adelboden nahm die Initiative mit 57,6 Prozent Ja an, Kandergrund mit 54,8 %. Relativ knapp war der Ausgang in Frutigen mit 52,1 Prozent Nein und Reichenbach mit 52,5 Prozent Nein. Deutlicher fiel die Ablehnung in Aeschi mit 56,6 Prozent, Kandersteg mit 67,8 Prozent und Krattigen mit 65,2 Prozent Nein aus. In Spiez lehnten 72,9 Prozent die Initiative ab. Im ganzen Kanton Bern betrug der Nein Anteil 73,4 Prozent.
Die Ernährungsinitiative scheiterte ebenfalls deutlich mit 72,5 %. Sie wurde im Frutigland und in Spiez durchwegs abgelehnt. In Adelboden sagten 88,6 Prozent Nein, in Frutigen 84,8 Prozent, in Kandergrund mit 83,4 % und in Reichenbach 81,3 Prozent. Etwas geringer war die Ablehnung in Aeschi mit 78,5 Prozent, in Krattigen mit 77,6 Prozent und in Kandersteg mit 73,9 Prozent. In Spiez stimmten 71,5 Prozent gegen die Initiative und damit fast gleich viele wie im gesamten Kanton Bern mit 71,8 Prozent.
Auch die Berner Bildungsinitiative fand an der Urne keine Mehrheit: 59,9 Prozent der Stimmberechtigten im Kanton Bern lehnten die Vorlage ab. In den Frutigländer Gemeinden resultierten Nein-Anteile zwischen 65,3 und 80,0 %. In Spiez resultierten 60,6 % Nein-Stimmen.
RED/HSF



