StartGemeindenAdelbodenTäglich gluschtige Backwaren vom «Oesterbeck»

Täglich gluschtige Backwaren vom «Oesterbeck»

Seit 25 Jahren führt die Familie Oester im Boden eine Bäckerei und Konditorei mit Lebensmittelgeschäft. Inzwischen arbeitet bereits die zweite Generation im Betrieb.

Ueli und Esther Oester erfuhren vor 25 Jahren, dass das Geschäft im Boden zum Verkauf stand. Für den gelernten Bäcker-Konditor und seine aus der Ostschweiz stammende Frau war dies die Gelegenheit, sich selbstständig zu machen. Nach Stationen in Davos und Melchnau baute sich die Familie in Adelboden eine neue Existenz auf. Heute führt Sohn Daniel die Ladenseite des Betriebs.

Vom Fünferteam zum grösseren Betrieb

Bei der Übernahme arbeiteten fünf Personen im Geschäft: Ueli Oester in Backstube, Geschäftsführung und Büro, Esther Oester als Ladenleiterin sowie drei Angestellte. Heute beschäftigt der Betrieb 15 bis 18 Personen, viele davon in Teilzeit. Mehrere Mitarbeitende sind seit Jahren dabei. «Diese Treue bedeutet uns sehr viel», sagt die Familie.

Daniel Oester leitet den Laden seit zwei Jahren. Schon als Fünfjähriger stand er auf einem Schemel hinter der Theke und verkaufte Brot. Nach seiner Lehre in einem Adelbodner Käsegeschäft arbeitete er einige Jahre bei einem grossen Detailhändler in Bern, bevor er ins Familienunternehmen zurückkehrte.

Sortiment laufend erweitert

Seit 2005 beliefert Volg das Geschäft täglich mit Früchten, Gemüse und Waren des täglichen Bedarfs. Im selben Jahr wurden Laden und Sortiment vergrössert; 2008 folgte der Umbau der Backstube. Neben verschiedenen Broten sind besonders Nusstorten, Birnenbrote, Hefe- und Mandelstollen sowie Nuss- und Mandelgipfel gefragt. Hotels, Berggaststätten, Skihütten und Lager werden beliefert, Arbeiter holen ihr Znüni im Laden.

Eine Woche lang Jubiläum

Vom Montag, 28. September, bis Samstag, 3. Oktober, überrascht die Bäckerei ihre Kundschaft mit besonderen Angeboten aus der Backstube. Am Samstag lädt die Familie Oester gemeinsam mit den Mitarbeitenden zu Speis und Trank ein.

Corina Schranz-Lindt
Corina Schranz-Lindt
Kurz nach ihrer Pensionierung als Lehrerin erhielt Corina Schranz-Lindt vom Frutigländer eine Anfrage, ob sie nicht Lust hätte, als freie Mitarbeiterin gelegentlich für die Zeitung Artikel zu schreiben. Nach einer Bedenkzeit, entschied sie sich, es zu versuchen. Während ihrem langjährigen Unterrichten in Adelboden verfasste sie zwar unzählige Lernberichte und machte mit ihren Schulkindern etliche Schülerzeitungen, ansonsten fehlte ihr jegliche journalistische Erfahrung. Mittlerweile schreibt sie seit Anfang 2022 für den Frutigländer.

Zuletzt erschienen

Ähnliche Artikel

Mehr von diesem Autor