Nach über 30 Jahren als Heimleiter der Stiftung Bad Heustrich geht Eugen Walther (r.) in die wohlverdiente Pension. Walther war Heimleiter mit Leib und Seele, seine Persönlichkeit und sein grosses Engagement haben die Stiftung geprägt. Sein Nach-
folger heisst Arnold Sieber (links neben Stiftungsratspräsidentin Christine Häsler). Der Sozialpädagoge, seinerseits seit über zehn Jahren in der Stiftung, blickt optimistisch in die Zukunft.
Im Rahmen einer Modeschau wurde im Hallenbad Aeschi die Bade- und Sportmodekollektion Sommer 2011 von Ochsner Sport vorgestellt. Organisiert wurde die Show von Nicole Warncke, Marketingverantwortliche der Hallenbad AG Aeschi (Mitte).
Der Boardercrosser Hans "Johnny" Reichen (vorne in der braunen Jacke, bei einem Rennen in Zermatt) tritt vom aktiven Wettkampfsport zurück. Gesundheitliche Probleme und ungenügende Leistungen haben den Aeschiner zu diesem Schritt veranlasst. Seit längerer Zeit hat der 29-Jährige mit einer kaputten Bandscheibe im Halswirbelbereich zu kämpfen.
Vor fünf Jahren hatte Aeschi mit dem Ausstieg bei Thunersee Tourismus zu einem Marketing-Alleingang gestartet. An der Hauptversammlung beschloss der Tourismusverein nun, sich innert zwei Jahren wieder einer Destination anzuschliessen. In Frage kämen Kandertal, Thunersee oder Interlaken Tourismus.
Päivi Karvinen ist seit 2010 Leiterin des Alters- und Pflegeheims Pension Adelmatt in Aeschi. Die Arbeit mit den Bewohnern sei für sie nicht aufreibend, im Gegenteil: "Ich bekomme sehr viel zurück und kann viel von der Lebenserfahrung der älteren Menschen lernen." Nach der Arbeit spielt sie zum Ausgleich einige Stücke auf ihrem Schwyzerörgeli und geht mit ihren beiden Hunden spazieren.
Lesen Sie mehr dazu im "Frutigländer" vom Freitag, 25. März.
Trotz schwierigen Rahmenbedingungen – tiefer Eurokurs und sinkende Bettenzahl – schliesst die Jahresrechnung 2010 von Aeschi Tourismus mit einem Gewinn von rund 5700 Franken. Rege genutzt wurde im vergangenen Tourismusjahr der Suldtalbus: Er transportierte an 28 Betriebstagen 912 Personen, was einer Zunahme von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
42 Jahre diente der Primarlehrer Ernst Rösti aus Hondrich der Kirchgemeinde Aeschi-Krattigen als Organist. Unzähligen Menschen hat er mit seiner Musik Freude, Trost und Hoffnung bereitet. Nun gibt der 74-Jährige seine Stelle als Organist auf und hat dadurch mehr Zeit für sein zweites grosses Hobby: den Bau von Hausorgeln.
Noch sind sie nicht ganz abgeschlossen, die Umbau- und Erneuerungsarbeiten am Chalet Stampach in Aeschi, das Teil des Pflegeheims Frutigland ist. Im neuen Anbau hingegen sind bereits zwei Mietparteien eingezogen: Süsette Rufer und Martin Fuhrer von der Spitex Niesen haben mit ihrem Team den Stützpunkt Aeschi eröffnet, und im Nebenraum bietet die Physiotherapie des Spitals Frutigen zweimal pro Woche diverse Behandlungen an.
Vor 100 Jahren, am 8. März 1911, wurde in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz der erste internationale Frauentag begangen. Emanzipation ist für Sabine Mäder so selbstverständlich, dass sie sich dieses Datums nicht bewusst war. Als einziger weiblicher Feuerwehrleutnant der Feuerwehr Aeschi hat sie das Motto "Gleiche Rechte – gleiche Pflichten" verinnerlicht. Und sie meint ausserdem: "Der Job in der Feuerwehr ist zu ernst, als dass geschlechterspezifische Rücksichten genommen werden könnten."
Christoph Munter, Projektleiter der BLS, hat in Zusammenarbeit mit einer Hightech-Firma die seit 2009 in Heustrich installierte Profil- und Antennenortungsanlage entwickelt. Zweck der Anlage: Die Masse der vorbeifahrenden Güterwagons zu analysieren und bei allfälligen Überschreitungen, die im Lötschberg- oder im Simplontunnel zu Problemen führen könnten, einen Alarm auszulösen.
Die Gemeindeverwaltung Aeschi hat nach sechsmonatiger Evaluation einen neuen, leistungsfähigeren Server in Betrieb genommen. Der alte sei ersetzt worden, weil er nach drei Jahren bereits erste Altersschwächen gezeigt habe, erklärt Christopher Wells, Informatik-Verantwortlicher der Gemeinde.
Hansueli Rauber, Geschäftsführer der Gebrüder Müller AG, und Susanna Rauber, verantwortlich für Marketing und Kundenbetreuung, konnten am Dienstag den Spatenstich für die Überbauung Aeschimatte in Aeschi tätigen. Auf dem rund 10'000 Quadratmeter grossen Areal sind 17 Ein- und Mehrfamilienhäuser geplant. Die Gebrüder Müller AG ist Landeigentümerin und wird alle Aushub-, Baumeister- und Umgebungsarbeiten durchführen.
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