Böses Erwachen für eine Katzenbesitzerin im Frutigland: Weil sie zusammen mit ihrer minderjährigen Tochter in einem chinesischen Internetshop einen gefährlichen Laserpointer bestellt hatte, wurde ihr von der Staatsanwaltschaft Oberland eine Busse von 400 Franken aufgebrummt.
Nach einer vierstündigen, öffentlichen Urteilsberatung hat das Bundesgericht am Dienstagmittag mit 3:2 Stimmen entschieden, dass die Eidgenössische Abstimmung über die elektronische Identitätskarte (E-ID) vom vergangenen September nicht wiederholt werden muss.
In die Gemeindeverwaltung Aeschi wurde in den letzten Wochen zweimal eingebrochen. Doch nicht nur das: Anfang November gab es mehrere Einbrüche in Gewerbebetriebe. Jetzt warnt die Gemeindeverwaltung, die Kantonspolizei ermittelt.
Zwei Angestellte eines Berghotels im Frutigland waren von der Staatsanwaltschaft wegen Hausfriedensbruchs und Nötigung angeklagt und per Strafbefehl verurteilt worden. Wegen Formfehlern wurden sie am Montag vom Regionalgericht Oberland freigesprochen.
Das Regionalgericht Oberland hat am Donnerstag Blausee-Miteigentümer Stefan Linder (57) wegen Hausfriedensbruch in drei Fällen, wegen mehrfacher Verletzung der des Privat- und Geheimbereichs der Steinbruch + Hartschotterwerk Blausee-Mitholz AG (SHB) und wegen Nötigung einer Lastwagenfahrerin zu einer bedingten Geldstrafe von 91 500 Franken und zu einer Verbindungsbusse von 22 800 Franken verurteilt.
Am kommenden 8. und 9. Oktober haben sich Blausee-Mitbesitzer Stefan Linder und sein Sohn Luc vor dem Regionalgericht Thun zu verantworten. Sie wehren sich gegen den Vorwurf des Hausfriedensbruchs und der Nötigung. Ein Verfahren gegen die BLS wegen Gewässerverschmutzung wurde durch die regionale Staatsanwaltschaft Oberland inzwischen eingestellt.
Das Regionalgericht Oberland hat am Dienstag eine Mutter mit einer Busse bestraft, weil sie eines ihrer Kinder zweimal heftig ins Gesicht geschlagen hatte. In seiner Urteilsbegründung stellte der Gerichtspräsident unmissverständlich klar, dass die körperliche Züchtigung von Kindern heute strafbar ist.
Das Amt für Justizvollzug eröffnet im Regionalgefängnis Thun eine zweite Jugendabteilung. Die Jugendlichen werden durch Sozialpädagoginnen und speziell ausgebildetes Betreuungspersonal betreut.
Eine Sonderausstellung im Schloss Thun handelt von Gerichten, Recht und (Un-)Gerechtigkeit im Mittelalter. So manch Krimineller auch aus dem Frutigland wurde unter dem Ancien Régime von der Obrigkeit gefoltert und verurteilt. Dokumentiert ist beispielsweise der Prozess gegen Christian Kehr aus Adelboden.
Ein 25-jähriger Geflüchteter, der 2023 bei «Asyl Berner Oberland» Sozialhilfe erschlichen hatte, muss die Schweiz verlassen, falls die Vollzugsbehörde, der kantonale Migrationsdienst, keinen Hinderungsgrund sieht. Dies entschied am vergangenen Freitag das Regionalgericht Oberland.
NEUE KOMMENTARE