Seine erste Berufsausbildung als Maler reichte Mario Hari aus Kandersteg nicht. Er drückte nach seiner Lehre noch einmal die Schulbank und arbeitet heute als freier Kameramann. Aktuell läuft die dritte Staffel der Sendereihe «Hoch hinaus» auf SRF2 mit seiner Beteiligung.
Durch die Schutzmassnahmen der letzten Jahre haben sich die Gefahrenzonen in Kandersteg verändert: An einigen Stellen hat die Gefährdung abgenommen, in anderen Dorfteilen wurde sie hochgestuft. Das hat auch Auswirkungen auf private Liegenschaften.
Vergangene Woche begann am Doldenstock die Installation einer Permafrostmessstation. Damit füllt der Kanton eine Lücke im Schweizerischen Permafrostmessnetz. Die Bevölkerung wird die Bauarbeiten in Kandersteg kaum wahrnehmen.
Die Doldenhornhütte, hoch über dem Oeschinensee gelegen, hat seit Anfang Jahr eine neue Hüttenwartin. Yvonne Feuz aus Habkern verwöhnt ihre Gäste in wilder Umgebung.
Seit Anfang Juni weilen Zivilschützer aus Pratteln BL in Kandersteg. Während ihres Berghilfeeinsatzes säubern sie im Gasterntal Weiden und erstellen Viehtriebwege. Eine Gruppe baute entlang des Fahrsträsschens einen neuen Schutzzaun aus Lärchenstämmen.
Bei der Kandersteger Aktion «Welterbe Gmeiwärch 2016» setzten sich freiwillige HelferInnen für das artenreiche Flachmoor im Gastereholz ein. Einsatzleiter Ruedi Wyss (l.) stellte dabei mit einer Aspisviper auch gleich eine der typischen Schlangenarten der Region vor.
Das «Wunder vom Oeschinensee» ist Geschichte. Der Schnee auf dem zugefrorenen See verunmöglicht das Eislaufen und das Fortbestehen des «Wirtschaftswunders».
Das Eis auf dem Oeschinensee wird täglich dicker und die Bahnbetreiber haben alle Hände voll zu tun, um die Besucherströme zu bewältigen. Vom grossen Andrang profitieren aber nicht nur die Oeschinenseebetriebe.
Durch den Rückgang von Gletschern und Permafrost entstehen Herde für Naturgefahren. Laut einer Studie besonders gefährdet ist das hintere Kandertal. Doch was heisst das konkret für das betroffene Gebiet? Und wie sieht es mit dem restlichen Frutigland aus?
Wenn der Schnee beim Alpschelengrat geschmolzen ist, gehen Hans und Meieli Grossen «z Bärg». Die beiden widmen sich von Juni bis Oktober intensiv der Wiederherstellung der Bergwege.
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