Würde sich Maria Lauber im Grabe umdrehen?

Di, 26. Feb. 2019

«Die Mundart hat keine Lobby» stellt der ehemalige «Schnabelweid»- Redaktor Christian Schmid entrüstet fest. Im Kirchgemeindehaus Frutigen referierte der Sprachwissenschaftler zum Schaffen der Dichterin Maria Lauber. Die hatte schon vor über 70 Jahren versucht, ihren Dialekt zu retten.

YVONNE BALDININI
«Di Sprach win ig sa schrybe, ischt am vergah. We ddu dür ds Dorf giischt, cha ses gä, das du ganz andersch ghöerscht rede, wan das d’ses va Chind har gwahnet bischt (...) Un ischt eso schad für öesi Frutigsprach, we si verderbt würd!»

Die Wehmut über das Verschwinden ihres Frutigtaler Dialekts brachte die 1891 geborene Maria Lauber dazu, für ihre Geschichten diese Sprachform zu wählen. Die ausgebildete Lehrerin versuchte damit, die Sprache ihrer Kindheit zu erhalten. «Sie wollte nicht…

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