Als Sohlen noch genagelt wurden

Fr, 03. Mai. 2019

Das Schuhhaus Hari wird heute in dritter Generation geführt und feiert nun sein 100-Jahr-Jubiläum. Fredy und Elisabeth Hari erinnern sich an Zeiten, als das alte Handwerk noch florierte – und sie spüren dabei den wachsenden Druck auf die Branche.

ELSI RÖSTI
Bereits ab 1919 betrieb der Grossvater vom jetzigen Geschäftsinhaber einen Schuhladen mit Werkstatt hinter der reformierten Kirche. In dieser Zeit entstanden im Dorf einige neue Hotels. Grossvater Alfred Hari sah im aufstrebenden Tourismus eine zusätzliche Chance fürs Geschäft und erwarb deshalb im Jahr 1929 das einzige noch verfügbare und direkt an der Dorfstrasse liegende Grundstück im Dorfzentrum. Nicht weniger als 100 Franken pro Quadratmeter musste er dafür bezahlen, was für die damalige Zeit ein Riesenbetrag darstellte.

Nach dem…

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