Die Feigheit unserer Regierung und der Spitalverwaltung fmi ist nicht mehr zu überbieten!
Warum hat sich am Sonntag keine verantwortliche Person, kein Regierungsrat Schnegg und keine Verwaltungsratspräsidentin der fmi an der Demo vor dem Spital Frutigen ...
Die Feigheit unserer Regierung und der Spitalverwaltung fmi ist nicht mehr zu überbieten!
Warum hat sich am Sonntag keine verantwortliche Person, kein Regierungsrat Schnegg und keine Verwaltungsratspräsidentin der fmi an der Demo vor dem Spital Frutigen gezeigt und sich den Fragen gestellt?
Weil scheinbar sämtliche Argumente für den Schliessungsentscheid erstunken und erlogen sind:
• Noch im Herbst 2023 schrieb die Spitalverwaltung: Die finanzielle Basis des Spitals ist solide, die Geburtenzahlen nehmen zu! Ein paar Monate später rentiert die Geburtsabteilung nicht mehr, die Finanzen sind in Schieflage …
• Wie wird erklärt, dass die Bewerbung eines Gynäkologen mit vier Jahren Spitalerfahrung vom Spital Frutigen nicht einmal beantwortet wurde? (Apropos Fachkräftemangel...) • Bestimmt wurde für die Erarbeitung des Schliessungskonzeptes und dessen Kommunikation eine PR-Agentur für mehrere 10 000 Franken beauftragt.
• Mit der Überrumpelungsaktion des Personals und der Bevölkerung hofften die Verantwortlichen darauf, dass der Entscheid ohne grossen Widerstand innert 10 Tagen klammheimlich umgesetzt werden könnte.
• Wären die für die Schliessung vorgebrachten Argumente zutreffend, so hätten sich die Verantwortlichen hinstellen und alles erklären können.
• Das alles beweist, dass es der Regierung nur um den finanziellen Aspekt geht!
Hoffentlich denkt der geneigte Leser bei den nächsten Wahlen daran ...
HANSPETER EGLOFF, SPIEZ
Wieso?
Wieso reagiert man nicht auf Tausende Unterschriften gegen die Schliessung? Wieso mutet man einer Frau zu, dass sie mit Wehen eine bis zwei Stunden (bei Stau und im Winter) Fahrt in Kauf nehmen muss, obwohl nur eine halbe Stunde zulässig ist?
Wieso wird eine Schliessung nicht mindestens ein halbes Jahr vorher öffentlich bekannt gemacht?
Wieso holt man dann die betroffenen Personen nicht ins Boot und sucht nach einer für alle verträglichen Lösung?
Wieso schliesst man ein reines Beleghebammensystem (das einzige und kostengünstigste in der Schweiz)?
Wie rechnen Ökonomen? (Die Beleghebammen werden nur fürs Arbeiten und nicht fürs Daumendrehen bezahlt!)
ELISABETH BLEISCH, ADELBODEN