Sommerzeit = Sommerfestzeit: Am Freitagabend legten DJ Michel Schelker und DJ Nik Thomi auf und am Samstagabend gab es musikalische Kost aus dem Tal: Den Abend eröffneten die Aeschiried-Örgeler, gefolgt vom Rimo-Quintett.
«Allgäuer Bierkur» ...
Sommerzeit = Sommerfestzeit: Am Freitagabend legten DJ Michel Schelker und DJ Nik Thomi auf und am Samstagabend gab es musikalische Kost aus dem Tal: Den Abend eröffneten die Aeschiried-Örgeler, gefolgt vom Rimo-Quintett.
«Allgäuer Bierkur» ertönte laut und kräftig von den Aeschiried-Örgeler. Es folgten Stücke wie «Malojawind»,«Bi's Jäger Hannes» oder «Dr Graf vo las grad lasy». Weil die Musik so fetzig und mitreissend war, fanden sich schnell Tanzpaare auf der Holzbühne ein und drehten ihre Kreise. Simon Zenger, Philipp Zaugg, Fritz Wittwer und die Kandergrunderin Andrea Schranz spielen seit 2015 in dieser Besetzung. Die Formation selber gibt es schon 25 Jahre. «Wir spielen alles querbeet – hauptsache, unterhaltsam und gemütlich», erklären sie ihre Art. Es sei schön, vor bekanntem Publikum zu Hause zu spielen. «Wir haben für Auftritte nicht mehr so viel Zeit. Es ist manchmal schwer, alles unter einen Hut zu bringen, und es gibt oft überschneidende Termine», sagt Schranz. «Aber jeder Auftritt ist was Besonderes auf seine Art», führte die Bassistin aus.
Was gespielt wird, entscheidet oft Lust und Laune. «Auch dem Publikum angepasst» sei das Programm. Einen Wunsch äusserten die vier nach dem Konzert: «Weiterhin die gemeinsame Freude an der Musik teilen und dass wir noch viele lustige Auftritte erleben dürfen.»
Eine Premiere für das Rimo-Quintett
Mit dem Rimo-Quintett holte sich das Organisationskomitee der jungen Aeschiner eine starke Band auf die Bühne, die mit Oberkrainer Musik brilliert. Der Krattiger Stefan Ruchti mit Sämi Hess, Sam Zurbuchen und Peter Zumbrunn liessen es vom ersten Ton an krachen. Und zeigten, wo die musikalische Reise hingehen wird. «Wir freuen uns auf einen schönen und unbeschwerten Abend, weit entfernt vom Alltag. Musik machen macht immer Spass und ist eine Leidenschaft. Es ist sehr schön und ehrt mich, vor der eigenen Haustüre spielen zu dürfen», meinte Stefan Ruchti. «Da ein Musiker krank wurde, kam Sämi Hess als Ersatz. Deswegen spielen wir heute Abend Oberkrainer-Musik. Ansonsten reicht unser Repertoire von Volkstümlich bis zu Schlager.» Und dann ging die Post ab mit den vier Musikern.
Es wurde getanzt und gesungen, und die Stimmung im Festzelt hätte nicht besser sein können. «Die haben nicht nur Musik gespielt – die haben unsere Herzen berührt und die Stimmung zum Strahlen gebracht. Die Energie war ansteckend, die grosse Leidenschaft spürbar, und sie machte den Abend unvergesslich. Danke für diese musikalische Magie», meinte ein Besucher.
Der Dank kam zurück
«Es war ein wunderbares Fest, so viele Leute haben wir nie erwartet. Der Abend war schön, und alle hatten sich Mühe gegeben für ein tolles Fest. Wir hatten einen Riesenplausch, hier spielen zu dürfen. – für mich ein Höhepunkt im 2025», fand Sam Zurbuchen. «Für mich war es eine Ehre, mit dem Rimo-Quintett quasi als erste Reserve spielen zu dürfen», war von Hess zu hören. Und Zumbrunn liess wissen: «Es war einer der schöneren Abende, den wir als Band erlebt haben.»
Das OK ist mächtig zufrieden
Für den Präsidenten Lorenz Graf war der Freitagabend schon ein perfekter Auftakt: «Es war der Hammer für uns, mit so vielen Besuchern. Unser Programm kam sehr gut an. Zudem hatten wir 30 ehemalige junge Aeschiner eingeladen und mit ihnen gefeiert.» Für den Gemeindepräsident von Aeschi, Christian Däpp, war der Besuch Ehrensache: «Es ist ein Fest von Dorfbewohnern für Dorfbewohner, und der Besuch hier ist für mich einer der schönsten Momente im Jahr. Wir sind stolz, in der Gemeinde so einen aktiven Verein zu haben.»
«Der Samstag lief super, das Wetter spielte voll mit. Schon nach kurzer Zeit war das Festzelt voll. Es kamen so viele Leute, dass wir noch zusätzliche Tische holen mussten. Das war eine Premiere in der Geschichte des Sommerfests», sagt Jasmin Zenger, die das Sekretariat und das Marketing betreute. Das 30-Jahr-Jubiläum war ein voller Erfolg.»
MICHAEL SCHINNERLING