Die SchülerInnen aller 9. Klassen Sek und Real der Oberstufe Dorf Adelboden haben in ihrer letzten Schulwoche gemeinsam ein amüsantes Theater, das in einem Speisesaal eines Nobelhotels handelt, auf die Bühne gebracht.
Wer sich in einem solchen Hotel nicht ...
Die SchülerInnen aller 9. Klassen Sek und Real der Oberstufe Dorf Adelboden haben in ihrer letzten Schulwoche gemeinsam ein amüsantes Theater, das in einem Speisesaal eines Nobelhotels handelt, auf die Bühne gebracht.
Wer sich in einem solchen Hotel nicht alles trifft: bekannte Opernsängerinnen, eine vermeintliche Gräfin mit ihrer Entourage, falsche Mafiosi, ein sparsames Ehepaar, schwerhörige Senioren, ein schnoddriges Pärchen, eine Bettlerin, ein zwielichtiger Reporter, eine Polizeipräsidentin… Die Hotelmitarbeitenden bemühen sich, den Gästen ihre Wünsche zu erfüllen, und müssen sich gleichzeitig mit den Elektrikerinnen herumschlagen, da ständig das Licht ausgeht – wohl nicht nur, weil ein Gewitter aufzieht.
Die Rollenverteilung war perfekt
Bereits Anfang Mai wurden die Rollen von den SchülerInnen ausgesucht. Im Verlauf der Proben hat sich herauskristallisiert, dass dies gut geklappt hat: Die Rollen waren wie auf sie zugeschnitten – oder sie konnten sich so gut in die gespielten Personen hineinversetzen, dass sie glaubwürdig wurden. Die Bühne verwandelte sich in Windeseile in einen Speisesaal, in dem Speisen und Trank serviert wurden. «Es hat enorm Spass gemacht, mit so engagierten, mitdenkenden und selbstständigen Schülerinnen und Schülern zu arbeiten», meinen die Klassenlehrpersonen.
Gemeinsam an die Arbeit
Nicht nur auf der Bühne wurde intensiv gearbeitet, auch die Schüler, welche sich um das Bühnenbild und die Technik kümmerten, dachten mit, richteten die Schweinwerfer, suchten Musikstücke aus, installierten einen Blitz und halfen, wenn die Schauspielenden in ihren Texten nicht mehr weiterwussten.
Zwei Aufführungen waren schliesslich die Höhepunke. Im Anschluss durften die SchülerInnen den Applaus der zahlreich erschienenen Zuschauenden für ihr begeisterndes Schauspiel entgegennehmen. Denn auch wenn sie oft lange auf der Bühne waren und nicht immer etwas zu sagen hatten, haben alle ihre Rolle während der ganzen Zeit gespielt. Hut ab, das war wirklich Klasse!
MARLENE DÄPP