AMERICAN FOOTBALL In einem hart umkämpften Halbfinal setzten sich die Thun Tigers letzten Samstag gegen die Zurich Renegades mit 41:45 durch und stehen damit erstmals im NLA-Endspiel. Zum Team gehören auch Joël Wyss, Jonas Dütsch und Bruno Krebs aus dem Kandertal. Am ...
AMERICAN FOOTBALL In einem hart umkämpften Halbfinal setzten sich die Thun Tigers letzten Samstag gegen die Zurich Renegades mit 41:45 durch und stehen damit erstmals im NLA-Endspiel. Zum Team gehören auch Joël Wyss, Jonas Dütsch und Bruno Krebs aus dem Kandertal. Am 15. Juli treffen sie auf die starken Calanda Broncos.
MICHAEL SCHINNERLING
Zuerst dominierten am Samstag die Zürcher, dann aber kamen die Thuner immer besser ins Spiel. Mit einem starken Teamgeist entschieden sie den Match schliesslich zu ihren Gunsten, Endstand: 41:45. Damit stehen die Tigers am 15. Juli um 18 Uhr in Grenchen zum ersten Mal im NLA-Final – in ihrer zweiten NLA-Saison. Der Gegner, die Calanda Broncos, ist schier übermächtig. Die Bündner stehen schon zum 15. Mal im Endspiel und haben die Thuner in dieser Saison bereits zweimal deutlich geschlagen. Mit viel gesundem Ehrgeiz wollen die Tigers ihre Haut trotzdem teuer verkaufen.
Analysieren und gewinnen
Im Thuner Team spielen auch die drei Frutigländer Jonas Dütsch, Bruno Krebs und Joël Wyss. «Wenn uns vor fünf Jahren jemand gesagt hätte, dass wir 2023 im Swiss Bowl gegen die Broncos spielen würden, hätten wir alle nur laut gelacht. Diesen Samstag werden wir uns diesen Traum erfüllen. Es ist unglaublich schön, Teil dieser Mannschaft zu sein», sagt Bruno Krebs. Doch besonders stolz macht ihn, dass sie den Finaleinzug als einziges Team ohne bezahlte Spieler aus dem Ausland geschafft haben.
Mit Blick aufs Finalspiel meint Teamkollege Jonas Dütsch: «Die Calanda Broncos sind ein starker Gegner, den es zu bezwingen gilt. Wir werden uns in den nächsten zwei Trainings gut vorbereiten. Wir analysieren den Gegner Spielzug um Spielzug, um am Samstag (hoffentlich) den Sieg mit nach Thun nehmen zu können.» Joël Wyss betont: «Ich freue mich riesig auf den Match am Samstag. Egal, wie er ausgeht: Das Wichtigste ist, mit Freude zu spielen und es einfach zu geniessen!»