Noch sieht der interessierte Besucher nicht, was genau mit den an der Urne bewilligten 1,84 Millionen Franken passiert: Die Gerüste und weithin sichtbaren weissen Verkleidungen verdecken die alten rissigen Mauern sowie die Arbeiten der Handwerker und der Archäologen des Kantons. ...
Noch sieht der interessierte Besucher nicht, was genau mit den an der Urne bewilligten 1,84 Millionen Franken passiert: Die Gerüste und weithin sichtbaren weissen Verkleidungen verdecken die alten rissigen Mauern sowie die Arbeiten der Handwerker und der Archäologen des Kantons.
Mittlerweile sind einige der sanierungsbedürftigen Mauern abgetragen und bereits neu aufgemauert worden – mit alten Bautechniken. Die zweite Bausaison auf der Tellenburg ist voll im Gang. Die ersten Mauern sind bereits wieder aufgebaut, die vorher von den Fachleuten des Archäologischen Dienstes des Kantons sowie speziell ausgebildeten Arbeitern wegen Schäden und Rissen abgebrochen worden sind.
Mittlerweile sind fast rund um die Burg Gerüste aufgestellt und die weisse «Verpackung» ist weithin sichtbar. Diese verbirgt dem Auge des interessierten Betrachters weitgehend, was genau am Mauerwerk von den Handwerkern gemacht wird. An zwei Daten – am 8. August sowie am 3. Oktober – organisiert deshalb der Verein Burgfreunde Tellenburg zusammen mit den Archäologen des Kantons öffentliche Besichtigungen dieser speziellen Baustelle.
Im Detail wird erklärt, wieso die Sanierung der gemeindeeigenen Ruine dringend nötig ist, welche überraschenden Funde aus der langen Burggeschichte – zum Beispiel unbekannte Schiessscharten – bisher gemacht wurden und wann die Burg wieder stabil und auch der Turm wieder uneingeschränkt zugänglich sein werden.
BURGFREUNDE TELLENBURG / HSF Infos: www.tellenburg.ch