Von vornherein aussichtslos war die Initiative «Für Freiheit und körperliche Unversehrtheit». Schon die ersten Umfragen hatten dem Vorstoss aus den Reihen der Corona-Massnahmen-Gegner eine klare Niederlage prognostiziert – und so kam es am Sonntag denn auch. 73,73 ...
Von vornherein aussichtslos war die Initiative «Für Freiheit und körperliche Unversehrtheit». Schon die ersten Umfragen hatten dem Vorstoss aus den Reihen der Corona-Massnahmen-Gegner eine klare Niederlage prognostiziert – und so kam es am Sonntag denn auch. 73,73 Prozent der UrnengängerInnen lehnten ihn ab. Nicht einmal im Frutigland, wo ImpfgegnerInnen und MassnahmenkritikerInnen tendenziell etwas stärker vertreten sind, hatte die Vorlage eine Chance. Mit einem Nein-Anteil von 64,2 Prozent fiel das Ergebnis im Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental sogar recht deutlich aus. Das deutlichste «Nein» kam mit 73,6 Prozent aus Kandersteg – also aus jener Gemeinde, in der die örtliche Artzpraxis 2021 mit einem Impfwochenende schweizweit für Schlagzeilen gesorgt hatte. Im Verwaltungskreis votierte einzig die Gemeinde Därstetten für die sogenannte Stopp-Impfpflicht-Initiative.
BIANCA HÜSING