Im Dezember hat Christoph Neuhaus (SVP) angekündigt, dass er im Frühling 2026 aus dem Regierungsrat zurücktreten wird. Nun hat der Thuner Stadtpräsident Raphael Lanz seinen Hut in den Ring geworfen und damit den Wahlkampf eröffnet.
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Im Dezember hat Christoph Neuhaus (SVP) angekündigt, dass er im Frühling 2026 aus dem Regierungsrat zurücktreten wird. Nun hat der Thuner Stadtpräsident Raphael Lanz seinen Hut in den Ring geworfen und damit den Wahlkampf eröffnet.
MARK POLLMEIER
«Seit mehr als 14 Jahren darf ich das Amt als Stadtpräsident ausüben.» Mit diesen Worten wendet sich Lanz auf seiner Website an die «lieben Thunerinnen und Thuner». Die Stadt habe sich während seiner Zeit als Stapi sehr erfreulich entwickelt, die Zukunftsaussichten seien gut. «Ich habe mich nun entschieden, die Anfrage für eine Kandidatur für den bernischen Regierungsrat positiv zu beantworten», so Lanz weiter. Der SVP-Wahlkreisverband Thun hatte Lanz am 31. Januar mit einer Medienmitteilung für die Neuhaus-Nachfolge vorgeschlagen.
Jurist und Grossrat
Er sei überzeugt, «dass ich mit meiner Führungserfahrung in der Politik, in der Wirtschaft und in der Justiz über sehr gute Voraussetzungen verfüge, um als Regierungsrat einen wesentlichen Beitrag zur positiven Entwicklung unseres Kantons zu leisten», kommentiert der Kandidat selbst seine Bewerbung.
Der 56-jährige Lanz ist Jurist (Dr. iur.) und Fürsprecher und gehört seit 2014 dem Grossen Rat an. Derzeit ist er dort zweiter Grossratsvizepräsident und Mitglied der Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission. Der SVP-Politiker ist verheiratet und Vater dreier Töchter.