Zur Vorbereitung auf die anstehende Herbstsession hat sich der Oberländerrat im Rahmen des Gemeindeforums Berner Oberland getroffen. Die Grossrätinnen und Grossräte sprachen sich bei verschiedenen Motionen für eine gemeinsame Stellungnahme aus.
Gesamtkonzept ...
Zur Vorbereitung auf die anstehende Herbstsession hat sich der Oberländerrat im Rahmen des Gemeindeforums Berner Oberland getroffen. Die Grossrätinnen und Grossräte sprachen sich bei verschiedenen Motionen für eine gemeinsame Stellungnahme aus.
Gesamtkonzept für Seen; Rahmenkredit für Naturpärke und Weltnaturerbe
In einem dieser Vorstösse wird ein Gesamtkonzept für die Nutzung des Bieler-, des Thuner und des Brienzersees gefordert, dies in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und unter Berücksichtigung von deren Interessen. Die Oberländer GrossrätInnen schliessen sich dieser Forderung an, um die beiden Oberländer Seen auch in Zukunft in einem Gleichgewicht zwischen Schutz und Nutzung zu halten. Ebenfalls wird der Rahmenkredit für die Naturpärke und das UNESCO-Weltnaturerbe unterstützt. Der Naturpark Diemtigtal und das Weltnaturerbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch haben eine grosse Ausstrahlung und damit eine wichtige Bedeutung für das ganze Berner Oberland.
Wichtige Gesundheitsversorgung
Der Oberländerrat unterstützt eine sofortige Neubearbeitung der Psychiatrie-Versorgungsplanung. Generell seien gute Rahmenbedingungen zur Sicherung der medizinischen Versorgung wichtig, so das Gremium. Im Weiteren gehe es darum, dass die Zusammenarbeit in der Region gemäss Regionenmodell 4+ über alle Leistungsträger hinweg ausgebaut wird, d. h. die notwendigen Gespräche dazu rasch aufgenommen werden.
Raumplanungsgesetzgebung und effizientere Verwaltung
Im Rahmen des Gemeindeforums der Volkswirtschaft Berner Oberland wurde darüber informiert, welche Auswirkungen die neue Raumplanungsgesetzgebung auf Kanton und Gemeinden haben wird (der «Frutigländer» berichtete). Die Oberländer GrossrätInnen zeigen sich besorgt über den erwarteten zusätzlichen Regulierungsaufwand und fordern Kanton und Verbände auf, sich für mehr Spielraum einzusetzen. Ebenfalls wird die Stossrichtung des Anliegens «effizientere Verwaltung» als Postulat unterstützt. Der Vorstoss fordert bei Planungen eine schnellere Behandlung und verbindliche Fristen.
PRESSEDIENST OBERLÄNDERRAT