Dort, wo während der vergangenen Monate reger Baubetrieb herrschte, zeigten sich letzten Samstag Besucherscharen. Am Tag der offenen Tür konnten sie das neue Bankgebäude der Spar- und Leihkasse Frutigen (SLF) AG besichtigen.
MICHAEL MAURER
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Dort, wo während der vergangenen Monate reger Baubetrieb herrschte, zeigten sich letzten Samstag Besucherscharen. Am Tag der offenen Tür konnten sie das neue Bankgebäude der Spar- und Leihkasse Frutigen (SLF) AG besichtigen.
MICHAEL MAURER
«Mich freut dieser Aufmarsch», meint Stephan Bärtschi, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Spar- und Leihkasse Frutigen AG um die Mittagszeit letzten Samstag in Reichenbach. Sowohl im Festzelt als auch in den Bankräumlichkeiten an der Bahnhofstrasse herrscht sehr viel Betrieb. Grund dafür ist der Tag der offenen Tür im Neubau der Regionalbank. Das in einer Mischbauweise mit Beton und vielen Holzelementen erstellte Gebäude fügt sich ins Dorfbild ein und bietet Wohn- und Gewerberaum. Während die acht Wohneinheiten in den Obergeschossen bereits bezogen und somit fürs Publikum nicht zugänglich sind, wecken die Bank und die Kindertagesstätte (siehe Artikel unten auf dieser Seite) im Erdgeschoss umso grösseres Interesse.
«Wohnliche» Schalterhalle
Die Bank betritt man durch eine 24-Stunden-Zone, wo man an einem Bancomaten Bargeld beziehen oder am Einzahlgerät aufs eigene Konto gutschreiben kann. «Jeder Kunde kann einzahlen», sagt Stephan Bärtschi dazu. Dies ist eine Änderung gegenüber dem früher eingesetzten Nachttresor. Neuerungen entdeckt die durchmischte Besucherschar dann insbesondere in der Schalterhalle. Selbst wenn der Schalterbereich im alten Bankgebäude heimelig war; die neue Kundenzone ist bedeutend attraktiver gestaltet. Helligkeit, Geräumigkeit und Wohnlichkeit fallen auf. Letzteres nicht nur wegen der Sitzgelegenheit, sondern auch aufgrund der verwendeten Materialien wie Natursteinbelägen oder Holz. «Wir haben ein einheitliches Konzept, wie wir es, mit Ausnahme von Frutigen, an den anderen Standorten umgesetzt haben», erklärt Stephan Bärtschi. Somit ist etwa die Möblierung standortübergreifend sehr ähnlich.
«Die Serviceleistungen werden nachgefragt»
Natürlich fallen auch die beiden offenen, mit stimmiger Beleuchtung in Szene gesetzten Schalter auf. «Wichtig ist, dass wir hier Schalter haben, weil die Serviceleistungen nachgefragt werden. Einerseits wünschen die Kunden weiterhin Bargeldbezugsmöglichkeiten. Andererseits wendet sich die Kundschaft immer wieder mit Erklärungsbedarf zu digitalen Banking-Hilfsmitteln an die KundenberaterInnen am Schalter», betont Stephan Bärtschi. Angepasst an derartige Bedürfnisse wurden die Schaltermöbel im Neubau mit angrenzenden Tischchen ergänzt. Nicht fehlen dürfen aber auch abgeschlossene Beratungszimmer mit grossen Wandbildschirmen. Damit können Beratungsgespräche visuell unterstützt werden. Freude an der modernen Technik und den geräumigen, hellen Räumen hat auch Stefan von Allmen: «Ich freue mich, meine verbliebene Arbeitszeit hier zu verbringen», meint der schrittweise in den Ruhestand tretende Agenturleiter.