Laut einer Medienmitteilung der BKW wird das geplante alpine Solarprojekt Tschingel in Schattenhalb im Kanton Bern nicht weiterverfolgt. Grund dafür seien die Einwände von Fachbehörden und Organisationen, zeitliche Vorgaben des «Solar Express» sowie wirtschaftliche ...
Laut einer Medienmitteilung der BKW wird das geplante alpine Solarprojekt Tschingel in Schattenhalb im Kanton Bern nicht weiterverfolgt. Grund dafür seien die Einwände von Fachbehörden und Organisationen, zeitliche Vorgaben des «Solar Express» sowie wirtschaftliche Unsicherheiten. Obwohl das Projekt lokal unterstützt wurde und rund 14 GWh Winterstrom hätte liefern können – genug um rund 3100 Haushalte mit erneuerbarer Energie zu versorgen – hätten Bedenken zu Natur- und Umweltschutz zu Verzögerungen und steigenden Kosten geführt.
Stattdessen konzentriert sich die BKW laut der Mitteilung auf das infrastrukturnahe Solarprojekt MontSol im Berner Jura, das bereits eine Baubewilligung erhalten hat und trotz Beschwerden bis 2030 in Betrieb gehen soll. Die BKW setzt weiterhin auf den Ausbau erneuerbarer Energien mit Fokus auf gesellschaftlich und ökologisch akzeptierte Projekte.
Bauen auf Konsen
«Gross!ächige Solaranlagen oberhalb der Nebelgrenze sind aus unserer Sicht ein wichtiger Baustein für eine sichere Stromversorgung im Winter. Gleichzeitig respektieren wir den demokratischen Diskurs sowie die Rolle der Fachbehörden und Organisationen», so Robert Itschner, CEO der BKW. Die Energiewende könne nur gelingen, wenn sie auf einem breiten gesellschaftlichen Konsens basiere. Beim ambitionierten Projekt seien die Hürden zu gross gewesen.
RED