Die Furcht vor der Bevormundung

Di, 11. Feb. 2020

63 Prozent der Stimmbürger-Innen wollen sexuelle Minderheiten besser vor Hass und Diskriminierung schützen. Das Oberland hätte die dafür nötige Gesetzesänderung hingegen klar verworfen. Ist die Region ein Hort der Homophobie? Diese Diagnose greift wohl zu kurz.

JULIAN ZAHND Rund 11 Prozent der SchweizerInnen erachten Homosexualität als unmoralisch – zu diesem Schluss kommt eine unveröffentlichte Untersuchung der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften aus dem Jahr 2019. Schwule und Lesben sind immer wieder Ziel von Anfeindungen, werden verbal, aber auch körperlich angegriffen. Um sexuelle Minderheiten vor Hass und Diskriminierung zu schützen, haben am Sonntag nun 63,1 Prozent des Schweizer Stimmvolkes einer Erweiterung der Antirassismusstrafnorm zugestimmt. Waren bislang nur…

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