BERUFSMEISTERSCHAFTEN Der Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten VSSM hat im Rahmen der Berufsbildungsmesse Zürich den sogenannten «Powerschreiner-Cup» durchgeführt. Den Sieg sicherte sich Jeremy Barrot aus Unterseen vor Silvan Reichen aus ...
BERUFSMEISTERSCHAFTEN Der Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten VSSM hat im Rahmen der Berufsbildungsmesse Zürich den sogenannten «Powerschreiner-Cup» durchgeführt. Den Sieg sicherte sich Jeremy Barrot aus Unterseen vor Silvan Reichen aus Frutigen und Finn Eckart aus Unterseen.
«Ich bin heute nur dabei, weil ich nachrücken konnte», sagte Jeremy Barrot und lachte. «Ich hätte nicht gedacht, dass ich in den Final komme und dann auch gleich noch gewinne.» Der 21-Jährige aus Unterseen, der sich im dritten Lehrjahr befindet und die Technische Fachschule Bern besucht, hat zum ersten Mal am «Powerschreiner-Cup» teilgenommen. Wie 125 weitere Schreinerlernende aus der ganzen Schweiz hatte er sich für den Wettkampf angemeldet und ein vorgegebenes Fragment eingeschickt. Die besten 22 durften am Finaltag teilnehmen. Dieser wurde am 22. November im Rahmen der Berufsmesse Zürich durchgeführt.
In vier Vorrunden, zwei Halbfinals und dem Final traten die Lernenden gegeneinander an. Die Aufgaben – drei verschiedene Fragmente mit unterschiedlichen Verbindungen – hatten sie schon im Voraus gekannt, sodass sie trainieren konnten. Am Wettkampf ging es dann darum, das vorgegebene Stück in maximal 30 Minuten herzustellen. Benotet wurden die Zeit, das saubere Arbeiten und die Genauigkeit.
Im Final gaben alle nochmals Vollgas
Im Final standen sich eine Frau und fünf Männer gegenüber und gaben noch einmal alles. Das Publikum und die anderen TeilnehmerInnen feuerten sie an und schauten ihnen zugleich genau auf die Finger. «Leider sind mir ausgerechnet im Final Fehler unterlaufen. Das ist schade», bilanzierte der zweitplatzierte Silvan Reichen aus Frutigen. «Immerhin bin ich einen Rang besser als letztes Jahr. Es war ein toller Wettkampf, und ich gehe zufrieden nach Hause.» Reichen besucht ebenfalls die TF Bern im dritten Lehrjahr und hat seinem Mitstreiter Barrot wertvolle Tipps gegeben.
Finn Eckart aus Unterseen war nicht sicher, ob er nochmals am Wettkampf teilnehmen sollte. Letztes Jahr war es für ihn nach der Vorrunde vorbei gewesen. Er hatte sich dann doch entschieden, mitzumachen und wurde mit Rang drei belohnt. «Dieses Jahr habe ich mehr auf die Qualität als auf die Zeit gesetzt. Ich bin sehr zufrieden und freue mich», sagte Eckart.
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